A visit to Barmouth in Cymru – North Wales

Barmouth, Wales

“What part of the UK is unknown to us?” This question came up a year ago and we grabbed our atlas and reached out for – North Wales. Especially the region around Barmouth and the Snowdonia National Park looked interesting to us. We deeply investigated into it and decided to plan a two week vacation in Llanaber.

But before we can go we need accommodation, our ferry or EuroTunnel ticket, hotel reservations on our way to the UK and backwards, etc. I really can’t recommend any hotel or cottage vacation platform. I experienced several difficulties on different websites. I do prefer to use a single platform which I am using now for years without any problems, but they got bought by another big company most recently, and I don’t know if that is for us customers good or bad?

And, we had to be sure whether or not we will take our tandem with us. During all of our former visits to the UK we always took our bike with us. Because of the fact that Llanaber is at the Snowdonia National Park we had to be sure if the area is hilly with steep and narrow roads, etc. Google Maps is the right system to look closely at it.

We made our mind up, found a nice looking cottage in Llanaber and chose the time we would like to stay there. Early June might be the right period we thought and reached out for proposals ans offers. One offer on the Welcome Cottages website look quite nice and price wise acceptable. The cottage was nice furnished, the room well equipped and everything looked on the pictures nice and comfortable. Our inquiry for a reservation was answered immediately. We had to sign a contract that shifted all not calculable problems and faults to our responsibilities. We thought: “What can go wrong? Illness, accident, or any other big problem?” Therefore we booked this cottage with sea-view.

Because of the fact that we would take our tandem with us we had no choice to fly: Therefore we decided to take our car and “drive” through the EuroTunnel by train. We looked into the fares and found out that the later you take the train to cross the channel, the less expensive it gets. Our choice was the 17:50 hour schedule with a stop-over night in Ashford. This cuts down the total distance from Cologne to Llanaber into two segments of 498 km and 486 km. Our hotel choice for Ashford was the Holiday Inn Central.

Not taken into consideration was the fact that on that weekend – we decided to drive up to Wales – the UK school holidays ended. Many returning UK travellers got stranded at the Calais EuroTunnel port because of the fact that the operator of the line had technical difficulties. This caused a five hour delay for us before we could get on the train, although we had a valid ticket for a specific time. Our plan to have dinner with UK friends at the Holiday Inn on that particular evening we had to cancel. Finally, we arrived at 23:30 hours at the hotel in Ashford. Our room was still available because we called the hotel and told them in advance that we will be late.

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Rückfahrt Bad Freienwalde –> Berlin

Nachdem ich mich über Nacht etwas mit der spartanischen Motorsteuerung des eButterfly von Pedalpower auseinandergesetzt hatte und auf dem Internet diesbezüglich ergänzend recherchieren konnte, wurde mir bewusst, was man damit so alles unterstützend machen kann: Anfahrhilfe, Leistungssteigerung und bequemes Fahren. Einige Einstellungen gehen zwar zu Lasten des Akkus, erleichtern das Fahren aber ungemein.

Ich entschloss mich daher, den Akku zu testen: Mein Ziel war es, die Rückfahrt schnell zu beenden und dabei die maximale Unterstützung zu erhalten. Die Fahrt begann mit dem Anstieg der B158 von Bad Freienwalde in Richtung Berlin, den ich mit maximaler Unterstützung durch den Motor (Stufe 6) problemlos bewältigen konnte. Ich war erstaunt, wie leicht ich mich den Berg hinauf bewegte.

Steigung

Meine Fahrt gestaltete sich sehr stressfrei und entspannt, da ich das Gefühl hatte, dass es nach dem Anstieg nur noch bergab gehen würde. Die Gesamtstrecke von 58 km bewältigte ich daher in etwas mehr als 2 Std. und 35 Minuten.

In Berlin bei Pedalpower wieder angekommen, gab ich das eTandem zur Erstinspektion ab, wobei ich auf die während der Fahrt festgestellten Mängel hinwies. Man sagte mir, dass ich es etwa zwei Stunden später wieder abholen kann.

Um 13:15 Uhr nahm ich mein Gefährt wieder entgegen. Man sagte mir, dass stärkere Federn in die Frontgabel eingebaut wurden, die Knarzgeräusche der Pedale beseitigt seien und ansonsten alles wieder überprüft und in Ordnung sei. Obwohl man den Akku während der Inspektion an das Ladegerät angeschlossen hatte, war die Ladeanzeige nicht merklich angestiegen. Trotzdem entschloss ich mich die Zeit bis zu meiner Rückfahrt mit dem ICE nach Köln noch dafür zu nutzen, um das Tandem erneut im Stadtverkehr zu testen und dabei Berlin noch etwas besser kennenzulernen.

Meine Fahrt führte mich von der Pfarrstraße zum Ostbahnhof, wo das Unerwartete geschah: Die NuVinci-N380-Schaltung ließ sich nicht mehr bedienen. Sie befand sich in einem der oberen Gänge und das Fahren war sehr beschwerlich. Zum Glück gab es ja die Motorunterstützung, sodass nur das Antreten sehr beschwerlich war. Sobald das Fahrrad etwas Geschwindigkeit aufgenommen hatte, setzte sofort die Unterstützung durch den 8fun-Frontwheel-Motor ein. So befand ich mich bereits nach etwa 45 Minuten wieder in der Werkstatt. Schnell wurde festgestellt, dass ein Ritzel der Handschaltung nicht richtig positioniert war, was dazu führte, dass die gesamte Umschaltung klemmte.

Schnell wurde die Entscheidung getroffen, sowohl den Schaltgriff als auch beide Bowdenzüge zu erneuern. Ich wartete nur kurze Zeit und konnte dann meine Fahrt in Richtung Ostbahnhof wieder antreten. Allerdings kam ich auch diesmal nicht weit, denn ohne Vorwarnung meldete sich er Akku ab. Die Motorsteuerung war außer Betrieb, was mir zeigte, dass der Akku geladen werden musste. Meine Freude, dass ich mit 20% Restladung doch noch etwas unterwegs sein könnte, war verflogen und ich doch über das Verhalten es neuen Akkus doch sehr enttäuscht.

Ich schloss den Akku im Ostbahnhof bei Starbucks an mein Ladegerät an und war dankbar, dass man mir das seitens des Personals auf Nachfrage auch ermöglichte. Da ich das Tandem nicht bewegen konnte, wartete ich noch drei Stunden dort darauf, dass der ICE für die Rückfahrt eintraf. Endlich angekommen, verstaute ich das zusammengefaltete Tandem zwischen zwei Sitzen in der 1. Klasse, was auch sehr gut funktionierte. Man darf zwar keine normalen Fahrräder im ICE mitnehmen, Falträder sind aber auch ohne Fahrschein erlaubt.

Tandem stowed

Jetzt muss ich erst einmal mit dem Fahrradhändler reden, um zu sehen, wie wir weiter verfahren werden. Entweder muss eine andere Motorsteuerung her oder der Akku ausgetauscht werden. Ich werde sehen und über meine Erfahrungen hier berichten.

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Besitzer eines faltbaren eTandems

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erste Pause nach rund 58 km Strecke

Man kann es kaum glauben: Ich habe bei Pedalpower in Berlin das eButterfly Tandem abgeholt, dass ich am 17. März 2017 dort bestellt habe. Drei Mal war ich vor Ort und habe unterschiedliche Tandem-Typen zur Probe gefahren. Wie schon im Blog berichtet, fiel die Wahl letztendlich auf das eButterfly, da es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und ganz individuell konfiguriert werden kann.

Die Übergabe des Fahrrads fand um 11 Uhr statt, verbunden mit einer Einweisung und kurzen Probefahrt, bei der ich checken konnte, ob alles so wie bestellt vorhanden war und funktionierte. Kurios ist, und das sollte ich nicht verschweigen, dass die Kontaktaufnahme mit Pedalpower sich oftmals schwierig gestaltet: E-Mails werden nicht beantwortet und das Telefon nicht abgehoben. Man muss schon hartnäckig bleiben, um in Kontakt treten zu können. Selbst das posten einer Nachricht auf Facebook bringt hier keine Abhilfe, denn das Team ist zu beschäftigt, um sich diesen “banalen” Dingen zu widmen. Das ist oftmals frustrierend, aber nicht zu ändern, denn letztendlich steht die Herstellung der Fahrräder im Vordergrund des Unternehmens.

Entgegen meinen Befürchtungen, die ich beim Lesen verschiedener FB-Posts hatte, war mein eButterfly “ready-to-go” und nach letzten Einstellungen der Sattel- und Lenkerhöhe startklar. Ich befestigte meine iPhone-Halterung am Lenker, zog eine Warnweste und meinen Fahrradhelm an und machte mich auf den Weg nach Bad Freienwalde, dem 58 km entfernten Ziel meiner ersten Tagestour.

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Die Runtastic-App Road Bike half mir dabei, die Fahrt aufzuzeichnen und mit Hilfe von Google-Maps ließ ich mir Richtungsanweisungen geben. Obwohl man in der Basisversion der App keine akustischen Ansagen erhält, fand ich sie hilfreich und unterstützend, denn sie verdeutlichte, welche Strecken man zurückgelegt hat: einfach und hilfreich. Leider sind beide Anwendungen ziemliche Akkuladungsfresser, sodass man immer sein Netzteil dabei haben sollte. Besser ist besser – und ich spreche aus Erfahrung.

Die ersten Kilometer waren etwas gewöhnungsbedürftig, da die 20″-Räder ein anderes Fahrgefühl vermitteln als es 26″- oder gar 28″-Räder tun. Zusammen mit Bremstests, denn die Hydraulikbremsen packen kräftig zu, wenn man die Bremshebel zu stark anzieht, verlief die Jungfernfahrt ohne einem Abwurf über den Lenker.

Nachdem ich mich an das Fahren mit dem neuen eButterfly gewöhnt hatte, konnte ich mich ganz auf das Fahrrad konzentrieren. Ich nahm neue Geräusche wahr, wie etwa den Elektro-Frontrad-Motor (8fun), der leichtes Surren hörbar werden ließ. Als störend stellte sich aber bald ein knarzendes Geräusch der Pedale heraus, das zunächst nur von einem erzeugt wurde, sich schließlich auch an allen anderen wahrnehmen ließ (ich habe die Steckpedale untereinander ausgetauscht, da ich das Geräusch ansonsten nicht ertragen konnte). Die gefederte Frontgabel zeigte auch kleine Schwächen, die sich durch ein knallendes Aufschlagen bei etwas höheren Kanten bemerkbar machten und klappernde Geräusche von sich gaben. Ich versuchte die Federspannung etwas höher zu stellen, was aber leider nur bedingt zu einer Veränderung beitrug. Da ich für den nächsten Tag bereits den Termin zur Erstinspektion vereinbart hatte, rief ich von unterwegs gleich in der Werkstatt an, um die Fahrradtechniker auf diese beiden Mängel schon einmal hinzuweisen. Bereist zwei Stunden später signalisierte man mir per SMS, dass schon eine Lösung für das Gabelproblem gefunden sei und man es bei der Erstinspektion auch gleich beheben werde.

Der Weg von Berlin nach Bad Freienwalde steigt stetig an, was man beim Fahren mit einem Auto so gar nicht wahrnimmt. Zudem gab es auch nur auf einem rund 20 km langen Teilstück einen Radweg. Die verbleibende Strecke bewegte ich mich immer auf der Bundesstraße 158. Ich war froh, dass ich eine Warnweste trug, denn der Autoverkehr war nicht unbeträchtlich und so konnte ich frühzeitig wahrgenommen werden.

Da ich den neuen Akku (36V/13,4Ah) auf seine Laufzeit testen wollte, schaltete ich nur gerade so viel Leistung zu, dass ich mich ohne zu keuchen bewegen konnte. Es war ein angenehmes, aber stetig ansteigendes Fortbewegen. Kleinere Anhöhen bewältigte ich mühelos und längere Anstiege ließen sich problemlos überwinden, da ich dann nur etwas mehr “Power” über die Motorsteuerung abrief. Am Ortseingang von Bad Freienwalde fällt die Straße über eine längere Strecke mit ziemlichem Gefälle auf die Oder hin ab, was dazu führte, dass ich bei etwa 40 km/h zu meiner eigenen Sicherheit die Geschwindigkeit doch reduzierte, denn die Straßendecke war nicht glatt.

Nach etwas weniger als drei Stunden Fahrtzeit erreichte ich mein Ziel und konnte mich zufrieden über eine Himbeerschnitte hermachen. Die Belohnung war der krönende Abschluss der Jungfernfahrt des eButterfly – leider ohne Sozius, aber trotzdem entspannend schön.

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Die Motorsteuerung zeigte noch eine Restladung von etwa 20% an, was mir die Aussage von Pedalpower bestätigte, dass man mit dem Akku – je nach Zuladung des Tandems und Abrufen der Motorleistung – bis zu 80 km Strecke bewältigen kann.

Zum Aufladen nutzte ich das mitgelieferte 2A-Netzteil, dass für eine Vollladung des Akkus rund acht Stunden benötigt. Ich freue mich bereits auf die Rückfahrt nach Berlin.

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