Traurigkeit – endlich vorbei?

Dunkle Zeit

Die dunklen Monate sind grausam und brutal, wenn ich mir bewusst werde, dass sie mir meine Seele widerspiegeln. Nicht nur, dass es draußen kalt und ungemütlich wird, ich kann auch keinen Sonnenstrahl einfangen, der mich aufhellt. Nebelschwaden wabern selbst in der Großstadt und ich kann dem traurigen Gefühlen nicht entrinnen. Ich bin gefangen – und das treibt meinen Abwärtstrend voran.

Wer jetzt denkt: „Was will er eigentlich? Er schreibt hier über seine momentane Situation als sei er davon nicht betroffen!“ Wenn ich eine solche Reaktion hervorrufen sollte, so ist das nicht mein Ansinnen. Ich befreie mich hier und das kann ich sehr gut über das Schreiben erlangen. Früher war es mein Tagebuch, in das ich meine Gedanken verewigte, um es verschlossen vor anderen zu verstecken. Heute aber nutze ich meinen Blog, um euch alle an meinem Dilemma, das ja vielleicht auch eures ist, teilhaben zu lassen. Nicht alles was mir widerfährt, ist uninteressant für andere.

Irgendwie hellt sich meine Stimmung nicht auf: November-Blues? Ich muss etwas für mich tun, um nicht abzustürzen. Aber was kann ich machen, ohne mich zu gefährden. Zurzeit (16.11.21) liegt die Corona-Inzidenz in Köln bei 243,7 mit weiter steigender Tendenz. Ob und was wir im nächsten Monat machen können, steht leider in den Sternen. Die OBin von Köln ist unentschlossen zu handeln, ebenso wie auch alle anderen Politiker, denn alle fürchten um ihren Ruf. Wenn aber niemand etwas macht und entscheidet, wird es zunehmend schlechter werden. Ich gehe jetzt einfach einmal mit FFP2-Maske ausgestattet zum Walken in den Stadtwald. Vielleicht geht es mir anschließend besser?